Bereitschaft wächst ständig – danke!


Jetzt kommt der Frühling – dies mit voller Wonne,
genießen wir nun endlich die heiß ersehnte Sonne,
wo wir im Sommer auf dem Beet die Blumen gießen,
jetzt ganz entspannt die Frühlingsboten sprießen...
(NELU aus Frühlingsgrüße...)


Schon wieder sind die Wochen vergangen, bis unser Ortsblatt bei Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, vielleicht auf dem sonntäglichen Frühstückstisch liegt. Und damit ein herzliches Dankeschön an alle fleißigen Austräger, welche unermüdlich km für km laufen, um sie an die Haushalte zu verteilen (mit dem Laufen kann ich jetzt gut mitreden). Neulich rief mich ein Redakteur von Sachsens größter Tageszeitung an (kein Blattname, damit es keine Reklame für die Freie Presse wird...) und meinte im Anschluss an das Gesprächs: Herr Neubert, ich weiß gar nicht so recht, was ich eigentlich manchmal schreiben soll. Da dachte ich für mich, dass dies nicht der richtige Job für mich wäre, weil, wenn man am Tage nicht weiß, was man eigentlich auf Arbeit machen soll, da freut man sich ja wirklich montags schon auf das hoffentlich bald kommende Wochenende.

Aber zurück zu „Fakten, Fakten, Fakten", wobei ich manchmal gar nicht weiß, ob das noch jemand interessiert. Milliarden und Millionen dorthin, große Abfindung für ein Jahr Arbeit dahin (wobei man sich beim Zapfenstreich das Bundeswehrorchester hätte sparen können und gleich die Vuvuzelaband aufspielen lassen sollen). Wir haben es doch in Massen, das Geld – deshalb jetzt noch der Slogan: Deutschland rundet auf (hat ja bei den Spritpreisen schon ewig funktioniert und der Staat macht nix, er verdient ja an der Mehrwertsteuer ordentlich). Aber ich glaube, wir sind abgestumpft und interessieren uns gar nicht mehr für Politik. Vor über 20 Jahren war man mehr auf der Straße unterwegs, um sich Luft zu machen, heute nimmt man es einfach hin und denkt, wir können es ja sowieso nicht ändern... (Ich lasse das mal im Raum stehen, Beschwerden werden gern entgegen genommen unter ovneubert.gruena@web.de Aber bitte daran denken, ich habe nur ein kleines Postfach und im Moment auch keinen Rechner mehr, weil unsere Stadt im Gegensatz zu dem oben Genannten sparen muss und es wirklich auch konsequent durchzieht. Gemeinsam packen wir es an – das ist das viel gespriesene Zitat – hoffentlich bleibt niemand auf der Strecke.

Aber erst einmal ist ja Frühjahrsputz angesagt. Bei der Frühjahrsaktion „Für ein sauberes Chemnitz" und mit dem Wettbewerb „Goldener Besen" (fehlt ja nur noch „schöner unsere Städte und Gemeinden") ruft die Stadt Chemnitz mit dem städtischen Abfallentsorgungs- und Stadtreinigungsbetrieb (ASR) unter der Führung des Betriebsleiters Manfred Wüpper zu einer großen Frühjahrs-Aktion auf (wir gehören glaub ich jetzt auch dazu). Im Zeitraum vom 31. März bis zum 21. April wird diese Aktion laufen, ein Gewinner wird von einer Jury ermittelt werden und diese Aktion wird vom ASR mit Geräten, Handschuhen und Abfallsäcken kostenfrei unterstützt. Weitere Infos unter 0371/4095444. Packen wir es an, ob als Gruppe oder Verein – vielleicht beteiligt sich auch der eine oder andere für ein sauberes Grüna mit daran.

Frühjahrsputz müsste demnächst auch auf der Chemnitzer Straße sein. Man könnte meinen, ein Maulwurf war unterwegs, manche Straßenabschnitte gleichen einem Chaos. Da fragt man sich wirklich, ob die jährliche Flickschusterei im Endeffekt nicht teurer ist als eine ordentliche Sanierung. Und dabei möge man nicht vergessen, dass wir eigentlich einen ganz entspannten und normalen Winter hatten.

Was gibt es sonst noch zu berichten? Natürlich Infos zu unserem großen Fest im nächsten Jahr. Die Bereitschaft daran mitzuwirken, steigt erfreulicherweise immer mehr. Auch die Spendenbereitschaft, welche das A und O dieser Feierlichkeit ist. Dank allen fleißigen Einzahlern und Dank auch an die Firmen, welche mir bei dem einen oder anderen Besuch stets einen Blick hinter die Kulissen erlauben und Einblick geben in Ihre Arbeitsabläufe. Dicken Dank auch an dieser Stelle an Frau Rockstroh von der Chemnitzer Straße, welche unermüdlich Wimpelketten für die Festwoche näht. Auch sind in diesem Zusammenhang die ersten Zettel für das große Generationstreffen an den Mann/die Frau gebracht worden, welches unter vollem Einsatz seiner körperlichen Größe und Kräfte unser Klaus Sohr vorbereitet und dem das nächste Dankeschön an dieser Stelle einmal gezollt werden muss. Im Kopfbogen selbiger Einladung ist das eine oder andere Jubiläum nicht erwähnt, es sollte eine wahllose Aufzählung sein. Ich bitte darum, den Verfasser nicht zu verurteilen, vielmehr nehme ich ihn in Schutz. Frust und Ärger kann wie immer bei mir abgeladen werden. Aber – besser machen oder noch besser: mitmachen!!!

Gefreut habe ich mich auch über die ersten eingegangenen Postkarten, so zum Beispiel alte Ansichten von Grüna, zugesandt von der ehemaligen Grünaerin Frau Gisela Kuttig, jetzt wohnhaft in Gütersloh und schon voller Vorfreude auf 2013. Aktuelles gibt es von der Arbeitsgruppe Marketing und Bewerbung in diesem Heft. Ich durfte auch schon einen Blick auf die Vorbereitung des Rummels werfen – ich freu mich auf das ganz große Riesenrad, auf Autoskooter, freien Fall Tower... – es kribbelt schon im Bauch, und ich werde bestimmt mal Zug fahren, um im Vorbeifahren auf den erleuchteten Festplatz zu schauen.

Baumäßig ist ab April der letzte Abschnitt Obere und Untere Bergstrasse sowie Illingsweg zur Anbindung an das Abwasserbeseitigungsnetz geplant, hoffentlich stressfrei für alle Parten, da es im Vorfeld schon mehrere Missgeschicke seitens Bauträger und Auftragsgeber gab. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt – Freunde, man muss dran glauben. Ein Vorgespräch soll hierzu noch einmal stattfinden (ausgesprochen sehr zeitnah!) Stressig wird es auch, seit Mittelbach wieder von der Außenwelt abgeschnitten ist und der Verkehr über Grüna rollen muss.

Auch gab es Gespräche und Termine, was den Ausbau der oberen Bahnstrecke als Fahrradweg/Wanderweg anbelangt, mit unseren Nachbarn aus Mittelbach, Wüstenbrand und Hohenstein. Weitere folgen mit Rabenstein, um das Projekt schneller als geplant voranzutreiben. Hierbei war erneut zu beobachten, dass in kleinen Verwaltungsstrukturen einfach schneller Entscheidungen getroffen werden und die geringere Meterzahl von Schreibtischen, Akten und Bürokratieaufwand sich auf das Endprodukt mehr als positiv auswirken. Sollte uns das nicht wieder zu denken geben? Bei einer Einwohnerzahl von knapp 6000 Einwohnern, vorhandenem Rathaus, Bauhof, guter Infrastruktur und dennoch das letzte Rad am Wagen... Ich weiß, dass diese Sätze auch im Rathaus Chemnitz gelesen werden, aber wo ist die Gleichberechtigung? Erinnern wir uns an 100 Jahre Rathaus Chemnitz. Zum Eintrag in das Goldene Buch waren alle über 100 Jahre bestehenden Betriebe eingeladen außer denen der neuen Stadtteile, welche auch zu Chemnitz gehören. Ist das Gleichberechtigung? Hier sollte mich mal einer aufklären.

In Vorbereitung ist wieder die Kirmes. Fehler des vergangenen Jahres sollen vermieden werden. Alle Vereine habe ich eingeladen, um eine würdige Eröffnung zu gestalten. Ich freue mich auch, dass „unsere Kaisers" im 30sten Jahr ihres Bestehens die Eröffnung musikalisch unterstützen. Meine größte Freude ist, dass es dieses Jahr am Sonntag einen großen Festgottesdienst zur Kirchweihe im Festzelt geben wird, wozu natürlich alle, egal welcher Glaubensauffassung, recht herzlich eingeladen sind, denn unsere Kirche soll ja offen für alle sein. Unterstützt wird dies, soweit der Buschfunk mir berichtete, durch die Kirchenband und den Posaunenchor, welcher bereits am 2./3.Juni sein 110jähriges Bestehen feiert.

Auch der Handballverein und die Geflügelzüchter gehen mit großen Schritten in nächster Zeit auf bedeutende Jubiläen zu. Weitere Vereine folgen in diesem Jahr. Dank allen, die im Ehrenamt und als Mitglieder dies ermöglichen.

Ich verbleibe wie immer mit freundlichen Grüssen aus der Chemnitzer 109

Euer Lutz

Krokusse, Tulpen und Hyazinthen,
alles kann meine Frau auf unserer Wiese finden,
selbst der Hopfen sprießt schon tüchtig,
weil der ist dann für mein Bier besonders wichtig!
(NELU aus Frühlingsgrüße...)