Es naht das Fest der Feste, das Fest der Kinder und der Gäste

 Kein Wort zum Sonntag? so ein Scheibenkleister,

aber schnell paar Worte von Eurem „Bürgermeister"

oder, damit es in Chemnitz nicht zu diplomatischen Verwicklungen führt,

an dieser Stelle jetzt Euer Grünaer Ortsvorsteher seinen Füller rührt.

Nun denn,das Jahr sich langsam wieder dem Ende neigt

und uns wieder damit zeigt

wie schnell ist die Zeit wieder vergangen,

hatte es nicht gerade erst angefangen?

Man könnte durchaus stundenlang darüber debattiere,n

nur würde dies zu nichts führen.

Denn Weihnachten naht, das Fest der Feste,

das Fest der Kinder – Fest der Gäste

und alle wissen, ja selbst auch Du:

zu diesem Fest geht's immer hektisch zu!

Und für alle, die das so lieben,

hab ich für's Ortsblatt mal was niedergeschrieben.

Gerade zur Problematik mit den vielen schönen Geschenken,

gibt es heutzutage doch so viel zu bedenken.

Es ist doch ehrlicherweise nur ein Hetzen, Kaufen, Probieren und Messen,

schlimm, wenn man doch jemand hat vor lauter Stress vergessen,

Drei Tage lang stopft man sich den Magen,

um danach ganz jämmerlich zu klagen,

wie sehr man doch das Schlemmen hasst,

weil hinterher keine Klamotte mehr passt.

Selbst die Leber im Körper wird ganz sauer,

weil man schüttet literweise Verdauer,

und man das Sich-Bewegen durch unser Grüna auch noch vergisst,

weil man von „Muttis" so gutem Essen viel zu müde dazu ist.

Dann kommt erschwerend noch hinzu der Stress, Geschenke umzutauschen,

weil die Liebsten und die bucklige Verwa... ja immer nur das Falsche kaufen.

Ja so vergeht die liebe Weihnachtszeit

wieder mal ganz ohne die Besinnlichkeit!

Drum fragt Euer Lutz hier mal zum Test:

Um was geht es überhaupt bei diesem Fest?

Wenn Heiligabend alle in der Kirche sitzen

und weil schön voll auch alle schwitzen,

man trägt dazu noch sein bestes Hemd.

Zu den Metten gehen – etwa nur ein Modetrend?

Tun da wirklich nur alle gehen,

weil sie dort ein kostenlos Kulturprogramm sehn?

Manchmal stellt sich dann die Frage

schätz man überhaupt noch diese Feiertage?

Ach so, wegen dem Geburtstag von Jesus sind sie alle gekommen,

hoffentlich wird er auch das restliche Jahr so ernst genommen.

Wenn dann unsere Kirchenglocken hell erklinge,

wär's doch Zeit, sich mal zu besinnen!

Denn der Kaufrausch zu allem Überfluss

kostet nur Geld und schafft Verdruss,

wenn wir uns an Geschenken laben,

die wir schon doppelt und dreifach haben,

oder wenn wir uns nach Fressorgien übergeben,

soll man wirklich so Weihnachten verleben?

Nein gewiss, so wird's nicht werden.

Und so woll'n wir uns mit guten Vorsätzen für 2012 noch stärken,

denn fest steht auch eines, da werdet Ihr stutzen

das Leben ist kurz, man sollte es nutzen!

So wie wir nun bald unsere Weihnachtslieder wieder singen

Möge uns auch im kommenden Jahr recht viel gemeinsam gelingen!

Danke sage ich allen, die unseren Ortschaftsrat tatkräftig unterstützen,

auch bei Problemen, wo man kommt gelegentlich ins Schwitzen,

allen Helfern, Spendern, Vereinen und ungenannten

Omas ,Tanten und Bekannten.

Sollte hier jemand vergeblich nach irgendwelchen Fakten suchen,

den lad ich recht herzlich ein, uns einfach mal zu besuchen

zur Sprechstunde donnerstags im Rathaus Chemnitzer Straße 109.

Es sollte auch niemand die OR-Sitzungen im neuen Jahr versäum!

Regt Euch bitte nicht zu sehr auf bei irgendwelchen Sachen,

wo jeder meint, er könne das doch viel besser machen.

Freut Euch einfach mal, wenn sich im Orte was bewegt,

denn es gibt Menschen, denen es viel schlechter geht!

Ja und denkt bitte daran: 2013 woll'n wir feiern eine große Fete,

was uns dazu im Moment leider noch fehlt ist ein Haufen Knete.

Vorab machten wir schon mal ´nen Test

für den Festplatz wie 1988 zum letzten Heimatfest.


Also Freunde, bleibt bis zur nächsten Ausgabe gesund und munter,

fallt nicht im betrunkenen Zustand vom geschmückten Christbaum runter,

ja und schließlich also dann,

seit immer nett zum Weihnachtsmann!

 

Ich möchte ich an dieser Stelle nochmal Danke sagen

an alle, die sich auf unserem Friedhof mit der Laubberäumung plagen

und damit den Friedhof selbstlos sauber halten

die jungen Leute wie die Alten!

Aber auch ein trauriges Thema lass ich hier nicht sausen,

dicker Tadel an die, welche unsere Gartengeräte mausen!

Liebe Diebe, bitte glaubt mir, ich bin nicht ganz so dumm,

wenn nix mehr da ist, grabt ihr eben mit Euren Händen um.

Als gut gemeinter Vorsatz für das neue Jahr:

lasst alles hängen, das wär so wunderbar.

Und auch dem Blumendieb stell ich hier mal 'ne ernst gemeinte Frage

Wie würdest du es denn finden, wenn jemand Blumen stiehlt von Deinem Grabe?

Auch Abfall wurde an Stellen entsorgt, das hab ich mit eigenen Augen gesehn,

da schmissen Leute Ihr Gelumpe hin, wo eigentlich gar keine Tonnen stehn!

An diese möchte ich nun die freundlich gemeinten Worte richten,

Ihr wollt doch bestimmt auch auf höhere Friedhofsgebühren verzichten!

Lasst darum Ordnung auf dem Gottesacker walten

dann bleibt auch alles wie bisher beim alten!

Lasst zum Jahresende mal das Sterben

feiert lieber schön mit euren Erben!

Dank sag' ich schließlich Aurichs Gartenbau,

im speziellen dem Chef und seiner Frau.

Danke sage ich ganz unumwunden

für das Verständnis und die vielen Stunden,

die ich nämlich dann immer mal verschwitz,

weil ich grad wieder im Rathaus sitz.

Dank auch dem Fritz, meinem Stellvertreter Herrn Stengel,

denn er ist ein lieber Bengel,

was ich mal nicht schaffe erledigt er sehr gewissenhaft und im Nu

mit Frau Vieweg, unserer Christine, die gehört auch mit dazu.

Unserem Ortschaftsrat muss ich auch noch Danke sagen,

dass sie mich an guten wie an schlechten Tagen ertragen haben.

Ein lieber Gruß an meine Familie macht hier auch noch Sinn,

sorry dafür, dass ich fast nie bzw. eher selten bei uns zu Hause bin.

Jetzt kommt zum Schluss – schon Tradition –

ein Spruch, aber das wisst ihr ja schon!

„Der Sekt gekühlt, das Blei erhitzt,

die Mutter in der Küche schwitzt,

der Vater hat 'ne rote Nase,

weil der Glühwein drückt auf seiner Blase.

Ich denk so: mensch Lutz,

nun ist das Jahr bald wieder futsch,

drum wünsch ich allen Leserinnen und Lesern einen guten Rutsch.

Genießt mit Euren Familien die schönen Feiertage,

bleibt gesund – gar keine Frage!

Sagt mal ein nettes Wort zu Euren Lieben,

die das sonst eher selten zu Gehöre kriegen.

Ich hoffe, dass ein jeder das, was ich geschrieben habe, nicht falsch versteht

Es grüßt Euch Euer Lutz aus dem Rathaus, wo sich bald die Pyramide wieder dreht.

Liebe Grüße aus Leipzig auch von den dreien da,

welche gehören zum Radiosender R.Sa!

Von den weihnachtlichen Erlebnissen und diversen Geschichten,

werd ich Euch dann in der nächsten Ausgabe sofort berichten!"

 

Lutz Neubert, Ortsvorsteher Grüna