Die Zeit vergeht, ach du Schreck, da sind schon wieder drei Monate weg.....

 

Der Doppelhaushalt der Stadt Chemnitz wurde beschlossen, wir müssen leider aufgrund der Bauarbeiten Kreisverkehr und Mittelbach/Hofer Str. dieses Jahr noch auf die Sanierung der Chemnitzer Straße zum wiederholten Male verzichten. Dies ist zusammengefasst und in kurzen Worten der momentane Stand. Natürlich soll bei diesen Entscheidungen auch Erwähnung finden, dass es nicht immer leicht ist, allem gerecht zu werden, jedoch kann ich für Grüna sagen, dass wir uns auch Gedanken über unsere Zukunft machen, weil wir im Ortschaftsrat ohne Parteibrille das Beste für unsere Bürger wollen.

Ein kurzes Statement dazu von unserem OR Mitglied Hendrik Rottluff "Suchet der Stadt Bestes"

Immer wenn ich in Limbach-Oberfrohna an der Kreuzung am Rathaus stehe kann ich es ganz deutlich lesen: SUCHET DER STADT BESTES! Ein Aufruf an die Ratsmitglieder der Stadt, aber auch eine Verpflichtung für die Ortschaftsräte in den Randgemeinden von Chemnitz. Und Sie können sicher sein, wir als Ortschaftsräte in Grüna oder Mittelbach suchen das Beste für unsere Orte. Ganz gleich ob als Mitglied der Freien Wähler, SPD, Linken oder CDU, unser Herz schlägt für den Ort und seine Einwohner. Darum haben wir uns in den letzten Monaten sehr intensiv darüber beraten, welche anstehenden Baumaßnahmen in den Jahren 2017 und 2018 umgesetzt werden sollten. Dabei nehmen wir für uns in Anspruch, gegenüber der Stadt Wünsche mit Augenmaß angezeigt zu haben.

Die meisten Stadtratsfraktionen waren über unseren Maßnahmenkatalog informiert, zumal auch Stadträte Mitglied in unserem Ortschaftsrat sind bzw. der Kontakt in die Räte durch Stadtratsmitglieder gepflegt wird. Unter diesen Voraussetzungen sind wir davon ausgegangen, dass unsere Anträge berücksichtigt werden. Doch bis auf eine einzige Ausnahme haben sich diese Vorstellungen leider nicht bestätigt, nur die Sanierung des Schulhofes der Grundschule in Mittelbach wurde in der letzten Haushaltssitzung des Stadtrates von Chemnitz bewilligt. Alle anderen von uns angezeigten Baumaßnahmen wurden mit der Mehrheit der Fraktionen von SPD, Linken und Bündnis 90/Die Grünen abgelehnt.

Das bedeutet in den nächsten beiden Jahren für Grüna keine Verbesserung der Schulwegsicherheit auf der August-Bebel-Straße, keine Sanierung der Mittelbacher Straße und kein 3. Bauabschnitt für die Sanierung der Chemnitzer Straße. In Mittelbach betrifft das konkret die Sanierung der Grünaer Straße und die Mittelbacher Dorfstraße inklusive Brückenbauwerk.

Besonders bitter ist die Ablehnung der Sanierung des 3. Bauabschnittes der Chemnitzer Straße in Grüna. Diese Maßnahme war bereits vor Jahren beschlossen worden. Nach Informationen aus der Stadtverwaltung wäre eine Realisierung im Jahr 2018 nach Beendigung der Straßenbaumaßnahme am Kreisverkehr Neefestraße möglich und sinnvoll gewesen. Die Ablehnung der im Rathaus regierenden Mehrheit der Fraktionen von SPD, Linke und Bündnis 90/Die Grünen lässt keine klare Begründung erkennen. Ein solches Abstimmungsverhalten wie zum letzten Haushaltsbeschluss ist für mich persönlich nicht akzeptabel. Ich wünsche mir, dass nach dieser Nullrunde für unsere beiden Stadtteile die gewählten Stadtratsmitglieder einmal Stellung darüber beziehen, welchen Hintergrund diese getroffenen Entscheidungen haben und wie die Zukunft im Westen der Stadt künftig aussehen soll. Wenn es nach unserer Oberbürgermeisterin geht, sind ja auch die beiden Stadtteile Grüna und Mittelbach Teil einer zukünftigen Kulturhauptstadt!

Dem gibt es eigentlich nichts hinzuzufügen. Keine Veränderungen gab es bei den Mittelzuweisungen für Vereine/eine zentrale Festivität (Kirmes) und bei den anderen Produktsachkonten für die Arbeit des Ortschaftsrates. Nach langem Anlauf soll an unserem Fußgängerübergang Turnhalle/Grünaer Hof der Bordstein absenkt werden, damit auch ältere Einwohner besser oder endlich auch mit Rollator die Straße queren können. Was sich sonst noch in Grüna bewegen wird - wir werden es sehen.

Erfreulich ist die Tatsache, dass der kirchliche Jugendkreis Virus Einzug gehalten hat in die alten Räumlichkeiten des ehemaligen Jugendclubs an der Schule. Mit viel Liebe wurden die Räumlichkeiten gestaltet. Bald soll auch mit den Außenanlagen begonnen werden, da kann man nur sagen - Danke für die herzliche Einladung zur Einweihung am 24. Februar 2017.

Einladen und hinweisen möchte ich auch auf den rührigen Verein Oberer Gasthof. Denn es gibt nicht nur harten Rock auf die Ohren, nein auch Metalgrillen, Halloweenparty und Skatabende sorgen für Abwechslung im Dorfgeschehen. Siehe Programm. In diesem Sinne Rock on und Danke ans Team!

Ein Appell soll auch an dieser Stelle nochmals an alle unsere zahlreichen Vereine gerichtet sein. Sollte es irgendwelche Veränderungen geben bezüglich Adressen/Telefonnummern etc., bitte selbige an das Rathaus weitergeben, damit wir unsere Datei auf dem aktuellen Stand haben. Gern auch beim Vereinsstammtisch, der nächste ist übrigens am 29. MÄRZ 2017.

Auch sei ein freundlicher Hinweis auf den bevorstehenden Frühjahrsputz in Grüna am 22. April gestattet. Sollten Aktivitäten geplant sein, so können Handschuhe, Müllsäcke und weitere diverse Hilfsmitttel über das Rathaus geordert werden. Zulieferung hierfür erfolgt über den ASR/ESC der Stadt Chemnitz. Hier gab es personelle Veränderungen in der Betriebsleitung. Neuer Betriebsleiter seit 2017 ist Herr Dirk Berendt. Ein angenehmes Jahresgespräch ist schon erfolgt. Betreffs Frühjahrsputz kann man sich ansonsten ungezwungen um 10.00 Uhr am Hotel Forsthaus treffen, denn ein paar fleißige Wichtel möchten gern in 1 bis 2 Stunden die anliegenden Waldwege von diversem Müll befreien. Mit unserem Projekt Verfügungsbudget war ja im letzten Jahr schon ein neuer Trimm Dich Pfad geplant worden, für welchen auch 2017 das Geld nochmals Verwendung finden soll. Der Standort wird noch genau definiert. Die Gespräche hierzu laufen, Mitstreiter sind herzlich willkommen.

Einen Vororttermin im zweiten Anlauf gab es auch auf der Röhrsdorfer Straße. Jahrelanges Problem ist bei starken Regenfällen und einsetzendem Tauwasser die Einleitung von selbigen. Nach gefühlten zehn Jahren Stillstand möchte man nun Abhilfe diesbezüglich schaffen. Danke für die Geduld der Anwohner. Was die Umsetzung der 30iger Zone betrifft, war man erfreut über die Neureglung und das Inkrafttreten der StVO am 14.12.2016. Dass Städten und Gemeinden eine Geschwindigkeitsbegrenzung an gewissen Stellen erleichtert werden soll, scheitert aber irgendwie immer noch an manchem Schreibtisch. Schade, ich glaube, da hilft nur ein Schraubenzieher, um gewisse Schilder abzuschrauben...

Da lief mir doch noch ein kleiner Knirps über den Weg...

Dieser hatte nicht Probleme mit dem Dreck, welchen der Schnee freigegeben hatte, sondern vielmehr mit dem Inhalt eines menschlichen Wesens. Selbiger offenbarte sich seinen kleinen Äuglein, als er im Park am KiG die ersten frühlingshaften Temperaturen nutzen wollte, um seinem kindlichen Rutschdrang Erfüllung zu bieten. Leider war auf der Rutsche gestreut, nicht wegen Glatteis, sondern vielmehr scheinbar wegen Unbekömmlichkeit. Nach genauer Analyse stellte er fest: Da ist jemand etwas aus dem Hals gefallen aus ca. 1,80 m Höhe. Der Druck war so groß, dass der Mund sich dazu geöffnet haben muss, war auch noch ein weiterer Teil seiner akribischen Ermittlungen, welche er mir mitteilte. Die Speisefolge noch genau zu bestimmen, davon hatte ich ihm dann aber abgeraten. In seinem „Kumpelkreis" übrigens, wurden noch weitere solcher Vorfälle bestätigt.

Mein Appell im Auftrag der Knirpse an den/die Verursacher – bleibt doch bitte zu Hause, wenn Euch nicht gut ist (oder kaut besser).

Was sonst noch in Grüna sich bewegt,

gleich hier auf den nächsten Seiten steht,

ich hoffe in diesem Sinne,

dass die Buchstaben bleiben drinne.

 

Euer Lutz

Ortschaftsanzeiger Grüna Mittelbach April 2017