Was??? – wieder fast um das alte Jahr und nüscht is fertsch geworden – na wie wunderbar!

 

Diesen Satz bestimmt schon jeder einmal sagte
und dabei die Kürze des Jahres 2012 beklagte.
Doch wollen wir hier mal kein Jammerlied singen,
es blieb doch genügend Zeit etwas zu vollbringen,
nach Abzug von den Sonn-/Urlaubs- und Feiertagen,
müssen wir doch ehrlich sagen,
wenn man etwas wirklich bewerkstelligen will,
steht einem zugunsten die Zeit auch mal still.

Obwohl einmal etwas genauer betrachtet - im Gegensatz zu unserer Hauptstadt Berlin,
bewegte sich in unserem schönen Grüna, dem Tor zu Chemnitz, nicht ganz so viel wie mir schien.
Vom Sparen sprach man hier und in jeder Ecke,
deshalb fehlte das Geld für 'ne neue Straßendecke.
Doch kaum war im Frühjahr der liebe Schnee mit knackigem Frost entwichen,
hatte man flux in die großen Löcher neue Hügel aus feinem Asphalt geschmissen.
Der Vorteil ist hier schnell bewiesen,
man wird nicht geblitzt, denn man kann nur langsam düsen.
Nachteil allerdings - sehr groß, wie sich zeigt –
als Fahrradfahrer brauchte man nun ein Mountainbike.

Ja auch für die Dorfstraße und ihren Nebenstraßen fasste man im Rathaus einen neuen Beschluss,
dass man hier mit weniger Verkehrsschildern zum Wohle aller langsamer fahren muss,
nur die Umsetzung dieser lang diskutierten Maßnahme lässt bis heute auf sich warten,
Chemnitz muss kräftig sparen - Grüna hat dabei wieder schlechte Karten.

Loben muss man für unsere Grundschule aber auch einmal die Mühen und die Zuversicht,
wenn alles klappt bekommen unsere ABC Schützen für Ihr Gebäude nicht nur ein neues Gesicht.
Ärgerlich war auch nicht nur für Schüler die Streichung mancher Verbindung bei der Bahn,
denn man drehte mit aller Macht ganz langsam aber zielstrebig zu des Geldes goldenen Hahn,
Auch hier meinte man lächelnd und ohne Skrupel und Verdruss,
dass man kräftig sparen muss,
damit der Gewinn sich stetig mehret und also dann,
im Sommer der ICE wieder kräftig heizen kann.
Da fallen einem doch sofort wieder ein die besagten Worte:
es ist besser Du bleibst im Orte.

Ja das Streben nach immer mehr Geld und Gewinn zeugte am Ende so manche traurige Figur,
wer hoch hinauf steigt, fällt manchmal tief und wurde oft im Nachgang zur verspotteten Karikatur.
Schön klingt es doch heutzutage wenn jemand sagt, gib mir einen Euro, daraus mach ich dir zehn,
bei all den Bankenkrisen und leeren Versprechungen kann man es eigentlich nicht verstehn,
sollte es schiefgehn, bleiben Dir Schulden - Geld ist flöten
und Du mimst mal nur wieder den Blöden.
War das ein oder andere nicht zum Lachen,
kann sich hierzu ja jeder seine eigene Meinung machen!

Nun der Sommer war recht durchwachsen und hier und da auch etwas unerwartet nass und kalt,
aber man streifte frohen Mutes durch unsere schöne Natur, Landschaft und den grünen Wald.
Am Totensteinturme mit bester Fernsicht wird es bald gastronomisch etwas Neues geben,
im neuen Jahr wird mit großen Buchstaben “Meyers Totenstein Alm“ am Antennenturm kleben.
Dann sind wieder alle zwei Ausflugsziele für alle offen
und lassen auf viele Wanderer hoffen.
Sonst wurde bei uns hier und da viel gebaut und abgerissen -
öfters tief auch in die Sche...gegriffen,
denn auch beim Kanalbau auf dem Berg
lief so manches schief und grundsätzlich verkehrt,
und wie das so ist auf dem deutschen Bau,
machte die Firma im Sommer auch noch länger blau.
Aber nachdem nun wieder fast geglättet das Gelände,
fügt sich alles zu einem glücklichen Ende.

Nun auch unsere Vereine feierten viele Jubiläen -
man konnte hier und da zufriedene Besucher sehen.
Auch die Kirchweihe hat in diesem Jahr viele bezirzt
es ist doch schön, wenn noch gefeiert wird!
An dieser Stelle nun zolle ich meinen Dank
allen freiwilligen Helfern und Vereinen – auch nie blank
das Konto vom Heimatvereine blieb.
Dank allen privaten Spendern und Betrieben- ihr seid so lieb!
Bitte halten Sie mich nicht für vermessen,
wir hatten auch 10 Jahre Euro, also bitte nicht vergessen,
bevor er gänzlich im Schuldenberg verschwindet,
besser sich auf unserem Festkonto wiederfindet,
denn im Jahre 2013 - das ist allen bekannt
jubeln wir unsere 750 Jahrfeier hinaus ins ganze Land.
Die Vorbereitungen laufen, man ist allzeit bereit –
auch Ernst Georg Baumgarten gibt uns das Geleit,
er sagte zu mir, er würde sich nach nichts Schönerem sehnen,
als mit 176 am Festumzug teilzunehmen

Nun kommt aber erst einmal das große weihnachtliche Fest,
was auf viele Geschenke hoffen lässt,
und die Zeit, sich im Kreise der Familie zu besinnen
und hoffentlich dem Alltag mal entrinnen,
und ich wink euch schon mal mit der Weihnachtsmannrute
und wünsche nun alles erdenklich Gute.
Esst die Gans nicht ganz so fettig, sondern lasst Euch munden auch mal ein Stück frisches Brot,
bei mir zum Nachtisch hier gibt es noch etwas ganz leicht Verdauliches von Eugen Roth:

„Ein Mensch gilt auf der Welt als gut, wenn er, was andre wollen, tut
und weil er sich nach ihnen richtet, auf das, was selbst er will, verzichtet.
Oft wird ihm seine Dummheit klar –
doch Menschlichkeit ist unheilbar!“

Nicht allen konnte ich gerecht werden, denn man benötigt heutzutage viel Ausdauer und Balance,
darum, liebe Grünaer, gebt mir und dem Ortschaftsrat im Ehrenamt 2013 wieder 'ne Chance,
wenn wir bei der Lösung von Aufgaben vor/hinter den Kulissen von Chemnitz im Rathaus sitzen,
um das Bestmögliche herauszuholen - öfters kommt man da ins Schwitzen!

Den fleißigen Blattverteilern danke ich auch sehr,
denn die letzte Ausgabe ist wieder besonders schwer.
Wer denkt, dass vom Lutzi liest sich wieder wie 'ne Bütt,
den lade ich ein und sage: Komm doch mit
zu unserem ganz großen Jubiläumskarneval
mit ganz viel Platz am 9.Februar im kommenden Jahr,
denn wenn ihr dem GFC die Ehre erweist und damit die Halle füllt, das wäre traumhaft wunderbar!
In diesem Sinne einen guten Rutsch
und macht nicht gleich am Jahresanfang alle Vorsätze futsch!!



Ein lieber Jahresendgruß vom Grünaer Friedhofswichtel



Hallo ihr lieben Besucher auf unserem Gottesacker,
ein großes Dankesschön für alle, die Sauberkeit unterstützen - man schlägt sich wacker,
und die ihren Unrat sonstwo entsorgen,
können sich 'ne Friedhofsordnung im Pfarramt borgen,
denn eines kann ich Euch berichten - ihr habt nicht nur Rechte sondern auch Pflichten.
Und zum Schluss noch an den Trottel 'nen ganz dicken Dank,
der permanent wieder die Friedhofsgeräte mit nach Hause nahm - Du bist krank?
Denn was nützen dir zu Hause all die Harken, Schaufeln und auch Rechen,
wenn du tot bist und bei mir liegst mit all deinen Gebrechen,
deine Verwandten müssen sich dann von vorne bis hinten,
auf deinem Grabe mit bloßen Händen schinden.
Also bessere dich und glaube mir,
sonst erhöht sich wegen dir am Ende noch die Friedhofsgebühr!
Also erledige alles ohne Hast - fühl dich wohl als unser Gast
und wenn du dich vernünftig an alle Regeln hältst,
sei einfach froh, dass du noch zu den Lebenden zählst!
Und hast du Probleme und Sorgen, komm zu mir,
ich bin doch ein Wichtel mit Herz und helfe Dir!