Grüna – ein Sommermärchen ...


wo das Gute in manchen Momenten doch noch über das Böse siegt!

Wir erinnern uns an den armen König im Märchenschlosse zu Grüna und die Versuche, diplomatische Beziehungen zum Königreiche nicht nur etwa via Brieftaube zu unterhalten, sondern auch auf modernste Kommunikationshilfen wie Rauchzeichen, Morsen mit Hilfe der Sonneneinstrahlung oder gar per Internet (ein Name, welcher erst viel später an Bedeutung gewinnen wird) zurückzugreifen. Und tatsächlich, nachdem die letzte Taube gen Osten geflogen war, unter den Flügeln die limitierte Ausgabe unseres königl. sächs. Anzeigers, dauerte es nur sieben Tage, bis ein neuer Rechner mit plattgedrücktem Monitor (später wird man dazu Flachbildschirm sagen) die Tafel des Königs schmückte. Vor Freude rannte der König die Stufen von seinem Palast hinunter, drehte eine Runde auf der frisch gestrichenen Pyramide und rief dem Volke zu: "Ich bin drin, ich bin endlich wieder drin...!" Seit diesem Tage waren Schiefertafel, zerwurschtelter Notizblock oder in die Hand geschriebene Notizen passé, denn seine Email lautete: ovneubert.gruena@web.de.

Liebe Leserinnen und Leser unseres ansprechenden Ortsblattes. An dieser Stelle möchte ich mich bei allen bedanken, die mit dazu beigetragen haben, dass wir unsere ehrenamtliche Arbeit im Grünaer Rathaus schneller erledigen können und dadurch gemeinsam den Namen „Chemnitz, Stadt der Moderne" gerecht werden (oder es versuchen).

Ja, man will es nicht wahr haben, aber die Tage werden zwar nicht kürzer, dennoch wird es abends schon etwas zeitiger dunkel und wir stimmen uns auf die bunt gefärbte herbstliche Zeit ein. Viele meine: was war das für ein Sommer, aber ich denke, es gab schlimmere.

Die Zeit wurde genutzt für Verschönerungen in vielfältigster Weise, so auch vor unserem Rathaus, denn nicht nur die Pyramidenfiguren erhielten einen Farbanstrich, sondern auch das „Fahrgestell". Für die investierte Zeit und die Liebe zum Detail möchten wir uns bei Klaus Sohr, Jens Bernhardt und Andreas Rabe bedanken. Auch für die Unterstützung durch alle Beteiligten vor und hinter den Kulissen, ob in finanzieller Art oder durch aktive Mitarbeit. Für das Gelingen unserer Kirmes mit vielen Neuerungen, sowie für anerkennende und kritische Hinweise für die Durchführung weiterer kultureller Höhepunkte, möchte ich an dieser Stelle meinen persönlichen Dank und die Hochachtung im Namen des Ortschaftsrates und der Besucher zum Ausdruck bringen. Ich möchte vermeiden, hier namentlich eine Auflistung Selbiger zu machen, um nicht in Gefahr zu gehen, unbeabsichtigt jemand zu vergessen, aber ohne die großartige Unterstützung der Firma Getränkepfeifer (danke Kirch'l und Danny) und des Forsthauses Grüna wäre vieles nicht realisierbar gewesen. Wichtig waren auch die Hinweise, was wohl besser zu machen sei, wo vieles schon im Kopf umgesetzt werden konnte.

Dank an die Auf- und Abbauhelfer, wobei einige ihren Anzug für diese Zeit gegen eine lockere Freizeitkleidung tauschten (siehe Foto in einer der gemütlichen Mittagspausen), danke liebes Forsthaus. Nicht auf dem Bild aber immer dabei als helfende Hand: Rene Ulbricht, Jonas Neubert, Silvio Roscher und „Karli" Möbius. Dank auch Herrn Dietmar Weber für die Freistellung meiner Arbeitskraft für sieben Arbeitstage. Ich möchte mich auch für die Geduld und das Verständnis bei den Anwohnern bedanken, in erster Linie bei den Familien Ralf und Jörg Hofmann, den Betreibern des Hotels Folklorehof Grüna. Abweichende Schilderungen waren bereits im Vorfeld in lokalen Medien zu lesen...

Übrigens ein Hingucker ist doch unser „Bau"linchen – oder? Das erste Mal zur Kirmes mit dabei, soll sich unser kleiner schicker Grünaer Wagen als Kommunikationspunkt auf diversen Festlichkeiten etablieren, mit der Maßgabe, Artikel zur Finanzierung unserer Jahrfeier an den Mann oder die Frau zu bringen.

Und damit weiter zum Zeitgeschehen – viele Termine gab es bisher, wobei nicht immer nach angeregtem Gespräch die gewünschte Lösung sich abzeichnete. Ein Stück Chemnitzer Straße erhielt eine neue Deckschicht, welche die Anwohner wahrlich zu Freudensprüngen animierte, weil damit eine Verbesserung der Wohnqualität durch die damit verbundenen Lärmreduzierung ihren glücklichen Ausgang fand. Über das Zustandekommen schüttelt jedoch nicht nur der Ortschaftsrat Grüna den Kopf. Es gibt noch merklich viele offene Punkte bei der Zusammenarbeit mit gewissen Ämtern in der Stadt Chemnitz, wobei es manchmal den Anschein erweckt, das selbst die Führungsetage über gewisse Abläufe den Boden unter den Füßen verloren hat. Verbessert werden soll die Grünflächenpflege, manche Art und Weise des Winterdienstes (bald nun ist...). Bauchschmerzen verursacht auch der Zeitraum und die Abstimmungsweise zur Vergabe von Fördermitteln für Schulhaussanierungen, aber dies sind alles Punkte, wo selbst unsere Stadträte mit Erstaunen reagieren über die Art und Weise des Zustandekommens.

Gespräche fanden auch zum Radwegekonzept der Stadt Chemnitz statt, deren Ausgang bzw. die Einbindung unserer Vorstellungen, was die obere Bahnlinie betrifft, noch offen ist und hoffen lässt.

In unserer Septembersitzung stellte sich auch unsere neue Grundschuldirektorin, Frau Kleinert, vor – schön dass diese Stelle wieder voll besetzt ist.

Die Arbeitsgruppen in Vorbereitung unserer Jahrfeier tagen regelmäßig. Im Oktober gibt es wieder ein Stammtischtreffen der Vereine,

Ich möchte hierbei mit Nachdruck nochmals darauf hinweisen, das dringend nach wie vor fleißige Helfer – ob als Statist beim Festumzug oder helfende Hand in den Arbeitsgruppen – gesucht werden. Bitte helft uns mit, diese Jahrfeier zu einem unvergesslichen Erlebnis werden zu lassen.

Probleme gibt es immer noch mit unserem Kanalbau, den Anschluss im grünen Winkel etc. Auch andere Wehwehchen suchen noch nach Lösungen.

Neugierig möchte ich schon mal auf das Frühjahr kommenden Jahres machen, wo Grüna sportlich gesehen mit viel P. hoffentlich in aller Munde sein wird.

Ich bitte an dieser Stelle um Verständnis, dass der Artikel vielleicht etwas kurz geraten ist, aber vielleicht liegt manchmal in der Kürze die Würze

Bis zur nächsten Ausgabe mit herbstlichem Gruß

Euer Lutz aus der Chemnitzer 109.

Übrigens haben wir schon mal in Chemnitz bekanntgegeben, wo und wann im nächsten Jahr der Bär steppt, die Moderatoren wurden schon mal kopfmäßig ausgestattet ... das Echo ließ nicht lange auf sich warten.