Ortschaftsanzeiger Grüna / Mittelbach

 

Baumgarten

der fliegende Oberförster aus Grüna >weiter


Wie war es früher?

Der Heimatverein unterhält sich mit älteren Grünaern:

Im Gespräch mit Werner Gerlach
Im Gespräch mit Karla Krahmer
Im Gespräch mit Gunther und Bernhard Köhler
Im Gespräch mit Lotte Schroth
Im Gespräch mit Heinz Ullrich
Im Gespräch mit Hans May und Brunhilde Richtsteiger
Im Gespräch mit Herta Krumbiegel
Im Gespräch mit Herbert Bauer
Im Gespräch mit Mario und Herbert Lorenz
Im Gespräch mit Roland Nestler
Im Gespräch mit Jochen Dickert
Im Gespräch mit Marianne Dell‘Agnese
Im Gespräch mit Walter Semmler
Im Gespräch mit Rolf Frenzel

Veranstaltungen

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Aus der Tätigkeit des Heimatvereins Grüna


Am 12. März 2012 beriet der Heimatverein Grüna in einer Mitgliederversammlung über die Vorhaben im laufenden Jahr. Allen war klar, dass im Jahr 749 nach der Ersterwähnung Grünas das Hauptaugenmerk auf das kommende Jahr gerichtet wird. Die aktiven Mitglieder des Heimatvereins jedenfalls haben sich schon in den verschiedenen Arbeitsgruppen zur Vorbereitung des Heimatfestes etabliert. Von der Vorbereitung des Umzugs mit allem Drum und Dran über die Koordinierung der Veranstaltungen in der Festwoche, das weite Feld der Propagierung und Öffentlichkeitsarbeit, die Gestaltung der Festschrift bis hin zur Finanzierung – überall sind unsere Mitglieder an der Seite einer immer größer werdenden Zahl engagierter Grünaer Bürger mit von der Partie. Von ganz besonderer Bedeutung ist, dass diese Arbeitsgruppen auch von Bürgern des Ortes geleitet werden, die nicht dem Heimatverein angehören (Herr Schettler – Umzug, Herr Beckmann – Öffentlichkeitsarbeit). Dies macht deutlich, dass die 750-Jahrfeier eine Sache aller Grünaer und somit keine Vereinsangelegenheit ist.

Aber auch ohne das Heimatfest gibt es viel zu tun. Da ist die Weiterführung der Ortschronik. Wir sind beim Jahr 1999 stehengeblieben. Das Leben in Grüna ging auch nach der Eingemeindung weiter – Material (Zeitungen, Bilder, Protokolle usw.) haben wir gesammelt. Es ist zu sichten, auszuwerten, zusammenzufassen. Sicher nicht jedermanns Sache. Interessiert auch nicht jeden, und nicht jeder kann es. Aber dennoch hoffen wir, dass sich in Grüna jemand findet, der da mitmacht. Schmerzhaft vermisse ich hierbei unsere gute alte Mittelschule im Ort, eine Arbeitsgruppe junger Historiker hätte man schon längst auf die Beine gestellt.

Ein Dauerbrenner ist auch die übersichtliche Anordnung des im Rathaus gelagerten Archivmaterials. Organisiert durch unser Mitglied Fritz Rösner unterstützen eine Handvoll interessierte Mitglieder unseren Chronisten Christoph Ehrhardt bei der Aufbereitung unterschiedlichster Materialien. Die nächste Aufgabe wird die Entstaubung und Aufbereitung einer umfangreichen Hinterlassenschaft des Turnvereins Grüna sein.

Wem das zu trocken oder zu staubig ist, der kann helfen, den Sprudelstein am Hexenberg in Ordnung zu halten, wie das mit viel Engagement und Tatkraft von Bernhard Herrmann, Klaus Sohr und Bernhard Köhler vorgemacht wird. Bei einem Großeinsatz am 21. April wurde das Kiesbett gereinigt, damit das Wasser bei Regen nicht immer so schnell verschlammt. Einem Aufruf von Herrn Herrmann zur Mithilfe sind nicht so viele Anwohner gefolgt wie erhofft, dafür aber waren sofort 45 Familien bzw. Einzelpersonen bereit, mit einer Spende (insgesamt 753 €!) den Brunnen wieder ein weiteres Jahr „über Wasser" zu halten. Leider liegt die Abrechnung von Energie- und Wasserbedarf noch nicht vor, so dass ich im Moment noch keine konkreten Aussagen zum Verbrauch im Vorjahr machen kann. Aber mit dieser Summe kommen wir auf jeden Fall wieder ein Jahr weiter. Inzwischen hat auch das Grünflächenamt dem Betrieb des Sprudelsteins für eine unbegrenzte Zeit zugestimmt, den bestehenden Vertrag also entfristet. Nun liegt es also an uns. Solange die Finanzierung möglich und die Bereitschaft zur Pflege des Objektes vorhanden ist, sollte das kein Problem sein.

Eine Problemlösung zeichnet sich auch bei der Einrichtung beider Pyramiden (Pyramide des Heimatvereins am Rathaus und Pyramide der AWO am Kindergarten) ab. Hier ist besonders unser Walter Bunzel aktiv, um Spendenwillige zu finden, denn die Erstellungskosten neuer Figuren für die Ortspyramide übersteigen die bisherigen Vorstellungen bei Weitem.

Auch ein Baumgartenfest ist am letzten Wochenende im September wieder geplant. Das letzte war dank des Wetters und der guten Vorbereitung durch die Arbeitsgruppe Baumgarten (Leiter Fritz Stengel) ein voller Erfolg. Das soll sich wiederholen! Eine wichtige Nebenrolle spielt der Heimatverein auch bei der Durchführung weiterer Ortsfeste wie Kirmes und Weihnachtsmarkt.

Die weitere Gestaltung unserer Homepage (André Böttcher und Andreas Weber), in der wir auch die Spender für das Heimatfest fortlaufend veröffentlichen werden, die Nutzung des Bolzplatzes und die Benutzung der Asphaltstraße an Bergstraße 7 (Herbert Zimmermann), sowie die Auswahl der nächsten Interviewpartner für den Ortschaftsanzeiger waren weitere Diskussionsschwerpunkte.

Letztlich soll aber auch die Attraktivität des Vereinslebens gesteigert werden. Gemütlich und interessant war es auch so schon bei unseren Treffen, ob bei Bowling, Mitgliederversammlungen, Baumgartentag, gemeinsamen Wanderungen (im Vorjahr war es eine Führung durch das Wildgehege – nicht weit weg, aber trotzdem interessant und lustig).

In diesem Jahr wollen wir zunächst mal in See stechen. Oder besser „in Fluss stechen". Eine Schlauchbootfahrt von Wechselburg nach Rochlitz steht auf dem Programm mit anschließender gemeinsamer Wanderung durchs Tal der Zwickauer Mulde. Für den Herbst planen wir eine kleine Exkursion ins Erzgebirge. Das kann man alles auch allein machen, aber in der Gemeinschaft macht es irgendwie ganz anders Spaß.

 

Bernd Hübler, Vorsitzender des Heimatvereins